Beuth-Forum 2016


Hochschultag 2016

 

Die Beuth Hochschule ehrt am Hochschultag im November 2016 wieder ihre ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen des letzten Studienjahres. Im Anschluss lud die CPBG Ehemalige zu einem Sektempfang mit der Präsidentin der Beuth Hochschule, Prof. Dr. Monika Gross.

 

Juni 2016:

 

Sommerkonzert - es wird heiß und schwungvoll

Das Collegium Musicum der Beuth Hochschule und die Christian-Peter-Beuth Gesellschaft luden im Juni zum Sommerkonzert.

 

 

Homecoming 2016: Zurückkehren - dabei sein - Kontakt halten

Auch in diesem Jahr ludt die Beuth Hochschule anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften alle ihre Ehemaligen zu einem gemeinsamen Treffen ein.

Das diesjährige Alumni-Event bot eine Mischung aus Fachgesprächen und sommerlicher Caféhaus-Atmosphäre. Bei herrlichem Sommerwetter genossen die zahlreichen Teilnehmer die entspannte Stimmung, anregenden Gespräche und das begleitende Unterhaltungsprogramm. Die Christian-Peter-Beuth-Gesellschaft sponserte des Auftritt des Comedy-Stand-Up Duos von medienMOSAIK, das die Teilnehmer mit einer humoristischen Einlage zum Thema Kommunikation ausgezeichnet unterhielt.

 

Lange Nacht der Wissenschaften

 

In diesem Jahr ludt die CPBG nicht nur Sektempfang für Mitglieder und geladene Gäste sondern steuerte in Zusammenarbeit mit dem Alumni-Programm der Beuth Hochschule einen eigenen Beitrag im Vortragsprogramm der Langen Nacht bei.

 

Christina Przesdzing gab in ihrem Vortrag "Was Beuth mit Gauß, Lenné und Schinkel vereint" einen schwungvollen, manchmal mit einem Augenzwinkern vorgetragenen kurzen Überblick über die Geschichte der Beuth Hochschule, und wie die Visisonen des Namensgeber der Beuth Hochschule und seiner Zeitgenossen bis heute Einfluss auf die technische Ausbildung in Deutschland haben.

Cello@beuth
Sommerfest mit Solo-Konzert

 

Die Christian-Peter-Beuth-Gesellschaft ludt zum Sommerfest und präsentierte die Künstlerin Susanne Paul, die seit Jahren mit ihrem Cello das Publikum begeistert. Susanne Paul spielte einen rasanten Mix aus Tango, Flamenco, brasilianischer, kubanischer bis hin zu nordindischer Musik.


Carl Friedrich Gauß und die Beuth Hochschule

Von Landvermessung bis zu Einstein und der Gauß-Schule

 

Am 19. Januar 2016 war die Berliner Mathematischen Gesellschaft (BMG) beim Beuth-Forum zu Gast.

Das Thema: Carl Friedrich Gauß und der Gauß-Schule an der Beuth Hochschule.

Mit diesem Vortragsabend startete die BMG ihre Vorlesungsreihe zu ausgewählten, bekannten Mathematischen Orten in Berlin. Bereits 2014 war ein kurzer Artikel zum Haus Gauß und der ehemals darin beheimateten Ingenieurakademie Gauß auf den Seiten der BMG (www.math.berlin) erschienen.

 

Gleich zwei sehr interessante Vorträge standen auf dem Programm. Den Anfang machte Christina Przesdzing mit einem Vortrag zur Gauß-Schule. Frau Przesdzing war wesentlich am Aufbau des Historischen Archivs der Beuth Hochschule beteiligt und arbeitet heute für das Alumni-Programm der Hochschule. „Durch meine Arbeit im Archiv und mit den Originaldokumenten aus der Zeit der Vorgängereinrichtungen habe ich einen ganz speziellen Blick auf diese Hochschule“, sagt sie. Und das konnte man sehr plastisch während des Vortrages miterleben, der die Zuhörer von den Anfängen seit Christian-Peter-Wilhelm Beuth über das Entstehen der Gauß-Schule bis in die heutige Zeit führte. „Die Gauß-Schule war richtungsweisend für alle elektrotechnisch-ausgerichteten Bildungseinrichtungen in Deutschland.“ Der hier kreierte Lehrplan, die Notwendigkeit der praktischen Ausbildung in eigenen Laboratorien und die Etablierung eines anerkannten Vollzeitstudiums, machten aus der Gauß-Schule eine Vorzeigeeinrichtung. Genauso wie die enge Verbindung zur Wirtschaft und Industrie. „Gaußianer sind ein Völkchen für sich. Egal wohin es sie auf der Welt verschlagen hat. Sie halten Kontakt. Zueinander und zu ihrer Schule, schicken ihre Kinder, Enkel und Urenkel hierher. Für sie bleibt Gauß, Gauß. Ein wesentlicher Teil ihres Lebens.“

 

In dem zweiten Vortrag entführte Prof. Karin Reich die Zuhörer in die Welt der Landvermessung und Differentialgeometrie. „Ohne Gauß´ Erkenntnisse zur Bestimmung ebener Flächen und der Übertragung entsprechender Koordinaten auf eben diese, wäre letztlich Einsteins Relativitätstheorie nicht denkbar gewesen.“ Prof. Reich war bis zu ihrem Ruhestand Professorin am Institut für Geschichte der Naturwissenschaft, Mathematik und Technik an der Universität Hamburg. Unter anderem veröffentlichte sie mehrere Biographien über Carl Friedrich Gauß sowie Arbeiten zur Geschichte der Vektor- und Tensorrechnung und der Differentialgeometrie.

Ein besonderes Highlight stand am Schluss, denn die Zuhörer konnten einen Blick in das Historische Archiv werfen und zeigten sich beeindruckt von der Einzigartigkeit der dort gesammelten Dokumente und Ausstellungsstücke. „Da haben Sie anderen Universitäten einiges voraus“, lobte der Vorstandsvorsitzende der BMG Prof. Dr. Konrad Polthier anerkennend.


Neujahrskonzert

Mit einem furiosen musikalischen Feuerwerk begrüßte das Collegium Musicum der Beuth Hochschule das "Neue Jahr". Die begeisterten Zuhörer in der bis auf den letzten Stehplatz gefüllten Beuth-Halle hatten zum ersten Mal die Gelegenheit, das neu gegründete Beuth Extra zu hören, dem zweiten nunmehr ständigen Orchester der Beuth Hochschule.

Archiv: 2014 / 2015